Klassische Homöopathie

Homöopathie

Die Homöopathie wurde vor über 200 Jahren von dem Arzt Dr. Samuel Hahnemann begründet.  Nicht die Krankheit, sondern der ganze Mensch mit seinen charakteristischen Beschwerden steht dabei im Mittelpunkt.

„Man muss an jedem Menschen so lange suchen, bis man den individuellen Punkt findet, wo er originell ist.“ (Jean Paul)

Die Berücksichtigung individueller Ausprägungen sowohl bei akuten als auch chronischen Erkrankungen ist neben vielen weiteren Faktoren bei der homöopathischen Anamnese sehr bedeutsam. Es sind die spontan geäußerten, charakteristischen Beschwerden, die den Fall besonders machen. Jeder geht anders mit seiner Erkrankung um. So kann man ungeduldiges Klagen über Schmerzen hören oder die Aussage, es fehle gar nichts, obwohl man offensichtlich Schmerzen hat. Diese Charakteristik kann bei objektiv gleicher körperlicher Beeinträchtigung wichtig sein.

Ähnliches kann durch durch Ähnliches geheilt werden

Ein wichtiges Grundprinzip der Homöopathie besteht in der Anwendung der Simile-Regel. Sie besagt, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden kann (similia similibus curentur). Dies bezieht sich auf das Mittel, das bei der Arzneimittelprüfung am gesunden Probanden ähnliche Symptome hervorgerufen hat wie die, die jetzt der Kranke zeigt. Die Symptome aus den Arzneimittelprüfungen sind in Repertorien gesammelt und werden mit den in der Anamnese berichteten Beschwerden abgeglichen.